Der Protagonist des österreichischen-europäischen Zeitgeschehens ist Robert Menasse. Der Historiker, Philosoph und Publizist sorgt immer wieder für heftige Diskussionen in den deutschen Feuilletons. Seine messerscharfen und oftmals provozierenden Thesen zur Gegenwart, die er mit typisch Wiener Gelassenheit dem Publikum und der medialen Öffentlichkeit serviert, sind geliebt und gefürchtet.
 
Das Literaturcafe präsentiert Robert Menasse heute als Literaten: Sein neues, 2007 erschienenes Werk ist ein kluger, beinahe schon altersweiser, zum Aphorismus neigender Roman über einen sympathisch ungelenken, anachronistischen Verführer in einer Gesellschaft, die nicht einmal einen Liter Mineralwasser verkaufen kann, ohne diese Ware erotisch zu besetzen (soweit die Presseerklärung des Verlags). Das Literaturcafe sieht das so: Dieser Roman ist eine psychologische Reise durch das Seelenleben der Nach-68er Generation, der durch die Entzauberung der Welt Lust und Sinnlichkeit abhanden gekommen sind und die trotzdem in diesen Kategorien zu leben versucht. Eine an Direktheit, philosophischer Hintergründigkeit und messerscharfen Situationsbeschreibung nicht zu überbietende Sprache garantiert intelligente Unterhaltung auf nachhaltigem Niveau.
 
Lesen Sie auch im Hintergrund (links im Menue anklicken) das Interview, das Robert Menasse exklusiv dem Literaturcafé am 11.02.2008 gegeben hat. 
 
Robert Menasse ist definitiv ein Highlight des Bayreuther literarischen Jahres. Auch ein Grund, warum das Literaturcafe Sie diesmal im Kleinen Haus der Stadthalle empfängt.
 
Der Vorverkauf hat begonnen: Karten zu 7,- bzw. 10,- erhalten Sie ab sofort an der Theaterkasse Bayreuth oder an der Abendkasse, die am 22.02. um 19.30 öffnet. 
 
Bildnachweis: Marko Lipus