Dichter der Großstadt:
VOLKER STRÜBING & MICHA EBELING (Berlin)
TEXT SELLS: ERFOLGSAUTOREN ERZÄHLEN AUS IHREM LEBEN

Seit seiner Zeit als Stadtschreiber im Jean-Paul-Jahr ist Volker Strübing Bayreuther Genius Loci. Zusammen mit Micha Ebeling sind sie Spiritus Mundi. Im kongenialen Duett nässen sie jedes Auge und rocken jeden Saal.
 
Für alle, die ein gutes Langzeitgedächnis haben: Volker & Micha waren vor 1 1/2 Jahren (zusammen mit Uli Hannemann) bereits gemeinsam in der Lamperie auf der Lesebühne und rockten das Wirtshaus – sosehr, dass sie an diesem Abend spontan 2 Auftritte hinlegten, damit auch alle Wartenden in den Genuß ihres Bühnentalents kamen.
 
Freuen Sie sich auf ein Feuerwerk des modernen Minnegesangs. Ihre Texte und ihre Vortragskunst von extrem heiter bis tiefgründig philosophisch zeugen von der Erfahrung, die sie als seit Jahren durch das Land reisende Dichter gesammelt haben. Natürlich waren sie bereits Deutsche Meister und Sie gelten als die Urväter der Lesebühnen-Szene und waren natürlich auch Deutsche Meister des Poetry Slams – im Solo und im Duett.

Zusammen sind sie „Team LSD”. Sie sagen über sich: Micha Ebeling und Volker Strübing wissen, wie man Storch brät, einen Hund in der Pfanne verrückt macht und einer Bärin einen Bären aufbindet. Geschichten können sie auch erzählen. In ihren Texten widmen sie sich bedrohten Tierarten und ihrer korrekten Zubereitung, behandeln Verschwörungstheorie und -praxis, erzählen von Helden, Monstern und Friseuren und enthüllen die ganze dunkle Wahrheit über Poetry Slam.

Mit Volker und Micha beginnen wir auch den chronologischen Überblick über die deutschsprachige Lesebühnen-Szene, die wir unter dem Motto ”Dichter der Großstadt” zusammengefasst haben. Beide gehören der - ähem - „alten bzw. ersten Generation” von Lesebühnen an, die sich Ende der 1990er Jahre in Berlin gründete. Am 13.11. präsentieren wir mit Mieze Medusa & Markus Köhle (Wien) die Nachfolgeneration, die ebenfalls inzwischen etabliert ist und einen bereits langen Schatten wirft. Am 27.11. dann gehen die „Jungen” an den Start: Mit Hazel Brugger & Phibi Reichling (Zürich) zeigen wir nicht nur, was die Schweizer Szene zu bieten hat, sondern präsentieren die „jungen Wilden” – beide sind erst Anfang Zwanzig und bieten somit einen Ausblick, was in Zukunft auf uns lesebühnenseits zukommen wird.

DONNERSTAG, 23.10.
Einlass: 18 Uhr (fürs Abendbrot)
Beginn: 19.30
Bechersaal
Eintritt: 12,– / 8.–