Nachdem uns während der Planung der neuen Lesesaison im Frühjahr 2012 aufgefallen war, dass wir bisher nur Lesebühnen eingeladen hatten, die als reine „Männergesangs-Vereine” auftraten, mussten wir schnell Abhilfe schaffen. Und flux haben wir nach derjenigen gesucht, die am besten dieses Vakuum ausfüllen kann: Kirstin Fuchs. 
 
Und bestärkt wurden wir dadurch, dass die Berliner Lesebühne LSD - im Juni 2012 bei uns zu Gast – ihr sogar einen Text gewidmet hat (als Teil der scheinbar legendären Lesebühnen-Fahrt nach Marburg).
 
Kirsten Fuchs wurde in Karl-Marx-Stadt geboren und ist in Berlin aufgewachsen. 2003 gewann sie den renommierten Literaturwettbewerb „Open Mike“.
 
Kirsten Fuchs war Mitglied verschiedener Berliner Lesebühnen, seit 2008 liest sie bei der Chaussee der Enthusiasten. Von 2003 bis 2005 war sie Kolumnistin für die taz. Seit 2007 schreibt sie für Das Magazin. Zuletzt erschienen: „Zieh dir das mal an!“, „Heile, heile“ und „Nicht der Süden“ (zusammen mit Volker Strübing).
 
Die Lesebühnenautorin beschreibt in „Eine Frau spürt so was nicht“ eine absurde Welt zwischen Beziehungsproblemen, nervigen Mitmenschen, Katzen und einem vorlauten inneren Kind.
 
Ihre Geschichten entspringen einem ernsthaften Nachdenken über die Welt, aber sie sind auch originelle und (selbst-)ironische Gesellschaftsanalysen voller Humor und Sprachwitz.

Diese Lesung findet in Kooperation mit der Buchhandlung Hugendubel statt.
Eintrittskarten gibt es ebendort zum Einheitspreis von 7,– EUR.